+++Wochenplan+++

Montag:

• Malen mit Aquarellfarben

• Reigen (Singspiel)

• Puppentheater/ Fingertheater/ Märchen

Dienstag:

• Freispiel und Einzelförderung

• Freies Bewegen an Hengstenberggeräten

• Reigen (Singspiel)

• Puppentheater/ Fingertheater/ Märchen

Mittwoch:

• Eurythmie

• Musikalische Förderung mit Klanginstrumenten und Kinderharfe

Donnerstag:

• Brötchen backen

• Reigen (Singspiel)

• Puppentheater/ Fingertheater/ Märchen

Freitag

• Müsli wird selbst zubereitet

ausgiebiger Spaziergang

• Reigen (Singspiel)

• Puppentheater/ Fingertheater/ Märchen

 
Unsere Erzieherinnen
Gabriele Altmann leitet als erfahrene Waldorfpädagogin unseren Kindergarten.

Judith Pommerening betreut unsere Jüngsten in der Kinderstube.
Unsere zweite Waldorf-Erzieherin ist Bärbel Kaufhold.

Fragen und Antworten

Waldorfpädagogik

Waldorfkindergärten wollen die Start- und Entwicklungsbedingungen des einzelnen Kindes verbessern und ihm eine frohe, lernintensive und glückliche Kindheitszeit ermöglichen.

Kinder vor der Schulfähigkeit brauchen die aufmerksame Begleitung der Eltern und gut ausgebildeter Pädagogen, die ihnen Orientierung und die Chance zum Lernen geben.
Nur so können sie ihren eigenen Weg finden.

In der Waldorfpädagogik für die ersten sechs bis sieben Lebensjahre beziehungsweise in den Waldorfkindergärten gelten insbesondere sieben Kompetenzbereiche als Lern- und Entwicklungsziele:

• Körper- und Bewegungskompetenz

• Sinnes- und Wahrnehmungskompetenz

• Sprachkompetenz

• Fantasie- und Kreativitätskompetenz

• Sozialkompetenz

• Motivations- und Konzentrationskompetenz

• Ethisch-moralische Wertekompetenz

Was muss ich für mein Kind im waldorforientierten Kindergarten zahlen?

Die Höhe des Kindergartenbeitrags wird nach der aktuell gültigen Rangsdorfer Gebührentabelle berechnet. (Link zur Gebührentabelle der Gemeinde).

Ein Unterschied besteht u.a. darin, daß die benötigten Betreuungsstunden pro Tag und nicht pro Woche berechnet werden
(keine Verrechnung innerhalb einer Woche möglich)

Der Beitrag für das Essen orientiert sich an dem der anderen Kindergärten. Hinzu kommt eine monatliche Pauschale, von der die zusätzlichen Personalkosten für die intensive Betreuung unserer Kinder finanziert wird. Die Höhe der monatlichen Pauschale richtet sich nach dem Jahreseinkommen der Eltern:

bis 25.000 Euro - 15 Euro Pauschale

25.001 bis 50.000 Euro - 20 Euro Pauschale

50.001 bis 75.000 Euro - 25 Euro Pauschale

mehr als 75.000 Euro - 30 Euro Pauschale.

Welches Engagement wird von den Eltern erwartet?

Die besondere Atmosphäre unseres Kindergartens ist auch durch das freundschaftliche Miteinander von Eltern, Kindern und Erzieherinnen geprägt. Die Eltern unterstützen die Erzieherinnen bei der Vorbereitung von Feiern, bei der Gartenpflege und anderen Arbeiten. Die Eltern engagieren sich freiwillig entsprechend ihrer verfügbaren Freizeit.

Gibt es Besonderheiten bei der Ernährung im Kindergarten?

Die Kinder essen ihr Frühstück mit viel frischem Obst (ausschließlich Bio-Ware) gemeinsam mit den Erzieherinnen. Von Montag bis Mittwoch bringen die Kinder ihr Pausenbrot von Zuhause mit. Am Donnerstag backen die Kinder aus kontrolliert biologischen Zutaten Brötchen und machen am Freitag mit großer Begeisterung selbst ihr Müsli.

Das Bio-Mittagessen wird frisch geliefert und ist vegetarisch.

Was ist Eurythmie?

Die Eurythmie ist eine von Rudolf Steiner eingeführte Bewegungskunst, die Sprache in künstlerische Bewegung umsetzt. Für das kleine Kind werden die Bewegungsformen einfach nachvollziehbar gehalten und in kleine Geschichten eingekleidet.

In dieser Form sprechen sie das Kind, in der dem ersten Jahrsiebt angemessenen Weise, in seiner Ganzheit an. Die Eurythmie wirkt heilsam auf die gesamte Entwicklung des Menschen und trägt zur Stärkung seiner Lebenskräfte bei. Sie unterstützt das Kind in seiner Sprachentwicklung und erleichtert ihm den Ausdruck von Emotionen.

Einmal wöchentlich kommt eine Eurythmistin in den Kindergarten.

Was ist ein Reigen?

Der eigentliche rhythmisch-musikalische Teil wird durch gemeinsames Singen und Handgestenspiele eingeleitet. Im anschließenden Reigen spielen Nachahmung und Wiederholung eine große Rolle. Aus Versen und Liedern stellen wir einen Reigen zusammen, der sich thematisch meist an der Jahreszeit orientiert. Diese Reigen spielen wir täglich über einen Zeitraum von zwei Wochen mit den Kindern. Wesentlich ist die Bewegung im Raum, dies entspricht dem natürlichen Bewegungsdrang des kleinen Kindes. Hier erfährt es Polaritäten wie schnell und langsam, oben und unten, laut und leise, enges Zusammenrücken und weites Auseinanderströmen. Die Kinder nehmen die harmonisch geführten Gesten der Kindergärtnerin wahr und erhalten so Hilfen, zu ihrer eigenen Mitte und Ausgeglichenheit zu finden.

Im Anschluß spielen die Kinder draußen im Garten, bauen Sandburgen und Bretterhäuschen oder haben Freude am Seilspringen und Stelzenlaufen. So üben sie spielend Grobmotorik, Gleichgewichtssinn und Ausdauer.

Bei allen Festen werden ebenfalls Reigen dargeboten.

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