Über die angewandte Pädagogik im Kindergarten

Waldorfpädagogik ist eine Erziehungskunst, die wirkliche Menschenkenntnis zur Grundlage hat. Diese entwickelt sich aus der von Rudolf Steiner gegebenen anthroposophischen Geistesforschung.

Ziel ist es, junge Menschen zu eigenverantwortlichen, freien Persönlichkeiten zu erziehen, die den Herausvorderungen des heutigen Lebens gewachsen sind. Der Einklang von Körper, Geist und Seele ist Voraussetzung allen Lernens. Das Vorhandensein guter verlässlicher Beziehungen eines entsprechend ausgestalteten Umfeldes und eines sinnvoll tätigen Erwachsenen bilden unter anderem den Rahmen dafür.

  • intensive Zusammenarbeit zwischen ErzieherInnen und Eltern
  • Gedankenaustausch an Elternabenden
  • gemeinsames Ausgestalten von Festen

Elfriede Hengstenberg war Gymnastiklehrerin und verfolgte das Ziel, Kindern selbständig und eigenverantwortlich ihre Bewegungsfähigkeiten und Grenzen austesten zu lassen. Dafür nutzte sie Bewegungsmaterialien aus dem alltäglichen Leben und der Natur, wie zum Beispiel:

  • Kippelholz
  • Hocker
  • Hühnerleiter
  • Balancierstange
  • Leiter

Diese Materialien sind miteinander kombinierbar und bieten den Kindern die Möglichkeit, sich eigene Bewegungslandschaften zu bauen. Diese geben ihnen die Chance, mit eigenem Engagement und dem nötigen Raum ihre Bewegungserfahrungen zu erkunden und zu ergänzen.

All diese Erfahrungen nehmen sie mit in den Alltag und können so mit neuem Selbstbewusstsein komplizierten Situationen entgegentreten und diese meistern.